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Die verschiedenen Reifen für RC-Modelle

geschrieben am 22 Dezember 2014

Die Wahl der Reifen spielt nicht nur im großen Motorsport, sondern auch bei RC Cars eine entscheidende Rolle. Bei den Reifen handelt es sich um das Bindeglied zwischen dem Fahrwerk bzw. dem Motor und dem Untergrund. Denn um die Leistung des Motors zu übertragen wird eine konstant hohe Bodenhaftung benötigt. In einigen wenigen Modellklassen werden Reifen aus Moosgummi eingesetzt. Diese haben den Vorteil von extrem guten Haftbeiwerten, weisen jedoch auch einen sehr hohen Verschleiß auf und sind deswegen für größere Modelle aufgrund des Kostenfaktors nicht geeignet. Besser sind sogenannte Hohlkammer-Reifen, die es von vielen verschiedenen Herstellern und mit diversesten Gummimischungen gibt. Man unterscheidet weiterhin in Slickreifen und Reifen mit Profil. Bei Feuchtigkeit werden Reifen mit kleinen Rillen eingesetzt, um dem Aquaplaning entgegenzuwirken. Die am meisten verwendeten Reifen sind sogenannte Blockstollenreifen, die über Stollen verfügen, die sich in den Untergrund „graben“. Bei zu hartem Untergrund bieten diese Reifen dennoch eine sehr große Auflagefläche, was sie zu Allroundern macht. Außerdem gibt es Spike-Reifen, deren Spikes sich optimal in weichen Untergrund bohren und eine hohe Bodenhaftung garantieren (einen Artikel zum Selberbasteln von Spikes finden Sie übrigens hier).

Wichtige Punkte bei der Reifenwahl

Die grundsätzlichen Kriterien, die bei der Reifenwahl entscheiden sind, sind Außentemperatur, die vorgenommenen Fahrwerkseinstellungen und der jeweilige Untergrund. Bei warmem Wetter ist es ratsam eher harte, bei kalten Temperaturen eher weiche Gummimischungen einzusetzen. Das Temperaturfenster für optimale Haftung wird von den jeweiligen Reifenherstellern benannt. Die Fahrwerkeinstellung sollten immer so gewählt werden, dass keine übermäßige Erwärmung der Reifen während des Fahrens entsteht. Der Indikator für die richtigen Einstellungen ist hier der Verschleiß. Wenn sich die Reifen schnell abnutzen, stimmen die Fahrwerkseinstellungen offensichtlich nicht und müssen korrigiert werden. Das letzte Kriterium ist die Beschaffenheit des zu befahrenden Untergrunds. Fahrbahnen mit wenig Körnung, also wenig Grip verlangen weichere Reifen als die mit viel Grip.

Beispiel für die Wahl der Reifen bei einem 2WD RC Modell

Grundsätzlich gilt, bei heckangetriebenen 2WD (Two-Wheels-Drive) muss die hintere Achse eine weichere Gummimischung haben als die vordere, da es sich um die Antriebsachse handelt und die Hinterreifen neben der Bodenhaftung auch die Antriebskräfte übertragen müssen. Bei einer zu harten Gummimischung würde das Modell mit dem Heck zuerst ausbrechen, bei einer zu weichen wiederrum wäre der Verschleiß durch Hitze sehr hoch und der Reifen würde schnell an Haftung verlieren.

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